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Notfallspannzangen zum Ausdrehen

Anwendung:
Notfallspannzangen werden zum Spannen von Werkstücken kleinerer Serien verwendet, wenn keine Standardspannzange vorhanden ist. Im Gegensatz zur Standardspannzange, bei welcher Kegel und Spannbohrung gehärtet sind, sind Notfallspannzangen vergütet auf eine Härte von ca. HRc 45. Dadurch kann die Bohrung der Spannzange vom Anwender ausgedreht werden.

Zum Ausdrehen wird die Notfallspannzange auf einen Bolzen im hinteren Teil der Spannbohrung oder auf Stifte in den Schlitzen gespannt und in dieser Stellung ausgedreht.

Sicherheitshinweis: Die bei hohen Drehzahlen entstehenden Fliehkräfte können zum Nachlassen der Spannkraft und im Extremfall zum Bruch der Spannzange führen. Es sind daher sowohl beim Ausdrehen als auch beim Einsatz die Unfallverhütungsvorschriften zu beachten.

Ausführung:
Druckspannzangen (Bild 1), vergütet auf HRc 45, sind für die Spannzangen Typen 140 E, 148 E, 161 E, 163 E, 173 E und 185 E erhältlich, andere Typen auf Anfrage

Druckspannzangen, vergütet HRc 45
Art.-Nr. Bild d D L
140 E - 0.0 1 22 30 55 15
148 E - 0.0 1 28 38 70 15
161 E - 0.0 1 32 45 75 15
163 E - 0.0 1 35 48 80 15
173 E - 0.0 1 48 60 94 15
185 E - 0.0 1 66 84 110 15


Zugspannzangen (Bild 2) kurze Ausführung:
(wie Standardspannzange)

Zugspannzangen (Bild 3) vergrösserte und verlängerte Ausführung: Mit diesen Spannzangen können auch größere, kurze Werkstücke gespannt werden.

Zugspannzangen, vergütet HRc 45
Art.-Nr. Bild D1 L1
Gr. 0.0 2
Gr. 0.1 3 25
Gr. 1.1 3 40 25
Gr. 1.2 3 40 50
Gr. 2.1 3 50 25
Gr. 2.2 3 50 50
Gr. 3.1 3 75 25
Gr. 3.2 3 75 50
Gr. 4.1 3 100 25
Gr. 4.2 3 100 50

Zugspannzangen, vergütet auf 45 HRc, sind für die Spannzangen Typen 349 E, 358 E, 369 E, 363 E, 364 E, 366 E, 367 E, 385 E und 386 E mit unterschiedlichen Kopfgrößen erhältlich.